Das Buch „Anna und die Gefühlsreise“ von Judith Weiland erweist sich in der themenzentrierten, sozialpädagogischen Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen als wertvolles Instrument zur Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzbereiche. „Anna“ als Protagonistin stellt eine lebendige und praxisnahe Identifikationsmöglichkeit für die Kinder und Jugendlichen dar.
So lernen sie gemeinsam mit „Anna“ verschiedene Emotionen wie Freude, Langeweile, Wut, Angst oder Trauer kennen und diese ohne Bewertung anzunehmen. Ebenfalls wird das Essverhalten mit den jeweiligen Gefühlen in Verbindung gebracht und kindgerecht analysiert. Die Geschichte von „Anna“ und ihrem kleinen Begleiter zeigt, dass es keine „schlechten“ Gefühle gibt, sondern dass jedes Gefühl eine Berechtigung und eine Botschaft hat. Somit holt es die Kinder/Jugendlichen auf Augenhöhe ab und gibt ihnen die Worte, die ihnen im Alltag oft fehlen, um ihr Inneres auszudrücken.
Weiterhin ermutigt es die Kinder und Jugendlichen, jedes Gefühl als wichtigen Teil von sich selbst zu akzeptieren – ein „MUST-HAVE“ für den pädagogischen Alltag und ein Ratgeber für Eltern.
Für die sozialpädagogischen Fachkräfte (Tagesgruppe, ambl. HzE etc.) fungiert es als hervorragender Gesprächsanlass in der Projektarbeit, um mit Kindern/Jugendlichen über deren eigene Gefühlswelt zu sprechen, ihre Resilienz zu stärken und gemeinsam Bewältigungsstrategien für den Alltag zu entwickeln.
Das Buch ist eine absolute Bereicherung für unsere sozialpädagogische Arbeit im Bereich der AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH.




















